Perfekte Welle

Gebahnt schaut der junge Mann auf die Welle, die sich ihm nähert, mutig und entschlossen nähert er sich dem stetig steigendem Wasser. Sein athletischer Körper folgt geschmeidig der Bewegung des rotierenden Wassers, wie ein Delfin passt sich der Surfer den Gegebenheiten der Welle an. Mit einer geübten Bewegung stellt er sich auf das Surfbrett und gleitet über das Wasser. Seine Konzentration gilt einzig und alleine dieser einen Welle, denn er möchte den Sieg!

Das Wellenreiten auch Surfen genannt, gehört schon lange nicht mehr nur dem Hobbysport an. Seit vielen Jahren finden Wettbewerbe statt, in welchen die Sportler ihr Können unter Beweis stellen können.

Surfen – älter als der Fußball
Die Ausübung des Surfsports ist älter als man denkt, über 4000 Jahre Tradition stecken hinter dem beliebten Sport. Für die Hawaiianer ist der Sport mit dem Surfbrett ein spirituelles Ritual. Um 1950 etablierte sich das Surfen auch in Deutschland. Fast jeder, der seinen Wohnsitz an einem Strand verzeichnet, besitzt zu Hause auch ein Surfboard. Viele neigen zu dieser Sportart, da es viele Trainigseinheiten miteinander vereint – durch das Schwimmen wird fast jede Körperpartie des Körpers trainiert, durch das Stehen auf dem Board wird der Gleichgewichtssinn stark gefördert.

Ein Trend geht um die Welt
Fast überall auf der Welt ist der Surfsport möglich. In Europa gilt unter anderem die Ostsee aufgrund ihrer „Secret Spots“ als sehr beliebtes Surfgebiet. Ideale Bedingungen findet man aber auch in Italien, England, Irland oder in Costa Rica. Als weiterer „Wallfahrtsort“ für Surfer gilt Australien.

Wellenreiter der Neuzeit
Der gebürtige Hawaiianer Andy Irons gilt als Surflegende. Dennoch konnte der US-Amerikaner sich nicht lange an den gewonnenen Weltmeisterschaften erfreuen, denn er verstarb im Alter von 32 Jahren.
Zu den bekanntesten Surfern unserer Zeit zählen unter anderen: Kelly Slater, Taylor Knox, Mick Fanning.

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