Windsurfen

Windsurfen als Sportart

Windsurfen ist eine Wassersportart und auch unter der Bezeichnung Brettsegeln oder Stehsegeln bekannt. Die Voraussetzung für das Windsurfen sind ein guter und kräftiger Wind, bewegte Wellen, eine entsprechende Sportausrüstung und die gute körperliche Fitness des Windsurfers.

Das Surfbrett

Die Ausrüstung für das Windsurfen besteht in erster Linie aus dem entsprechenden Surfbrett, welches mit einem Segel ausgestattet ist. Das Surfbrett bietet gleichzeitig die Standfläche für den Surfer und ist die eigentliche Gleitfläche auf den Wellen. Je nach Anforderung werden unterschiedliche Brettformen benutzt und daher variieren die Brettformen in ihren Formen und Materialien ziemlich voneinander. So sind kleinere Surfbretter etwas weniger kippstabil, Größere dagegen sind weniger wendig. Meist liegt das Volumen von Surfbrettern zwischen ca. 50 und 300 Litern. Demnach, wofür das Surfbrett verwendet werden soll, wird es ausgewählt. Bei der Breite von etwa 50 bis zu 100 cm beträgt die Länge 2 – 3,5 Meter. Einsteiger sollten ein Surfbrett benutzen, dass möglichst viel Volumen besitzt, um kippstabiler surfen zu können.

Der Rigg

Jedes Surfbrett besitzt einen sogenannten Rigg. Dieser ist mit dem Mastfuß über den Powerjoint verbunden – dabei dient der Powerjoint als eine freibewegliche Verbindung. Ein Rigg besteht aus einem Gabelbaum, welcher ein Festhalten des Sportlers ermöglicht, einem biegefähigen Mast und einem Segel.

Die Schwierigkeiten des Windsurfens

Die hauptsächliche Schwierigkeit beim Windsurfen befindet sich darin, das Gleichgewicht des Körpers mit der Segelstellung zu dem Wind kontrollieren zu können. In vielen Schulen wird deshalb ein Kurs von 10- 12 Stunden angeboten, in dem das Windsurfen erlernt werden kann. Für einen Anfänger wird ein Brett mit einem Schwert empfohlen. Dies sorgt für eine gute Richtungsstabilität und wirkt einem Abtreiben zu der windabgewandten Seite entgegen.

Das Erlernen des Windsurfens

Alles Grundlegende über die Techniken des Windsurfens erlernt der Anfänger in dafür vorgesehenen Kursen innerhalb 3 Tagen. In den Fortgeschrittenenkursen wird die Verwendung von Trapez und Fußschlaufen erklärt. Um dies zu erlernen, ist ein längerer Zeitraum vorgesehen, da dies nicht ganz leicht ist. Dort wird unter anderem auch die Fahrtrichtungsänderung beigebracht:

Um die Richtung des Segels zu ändern, muss das Segel nach vorne oder nach hinten geneigt werden. Bei höher werdenden Geschwindigkeiten beeinflusst der Surfer die Fahrtrichtung nur über das Ankippen des Surfbrettes mit den Füßen. Taucht das Surfbrett tiefer ins Wasser ein, so dreht es sich durch den Bremseffekt in die gewünschte Richtung.