Kite-Surfen

Die Sportart Kite-Surfen

Kite-Surfen ist ein neuer Trendsport, der im Wasser ausgeübt wird und mehrere Boardsportarten in sich vereint. Der so gennante Kiter steht dabei auf einem kleinen Brett und lässt sich von einem Lenkdrachen über das Wasser ziehen. Die Zuschauer werden dabei oft von den teilweise extremen Sprüngen der Sportler mit bis zu 10 Metern Höhe verzaubert.

Entstehung des Kite-Surfens

Die Geschichte des Kite-Sufens begann in den 80iger Jahren. Cory Roeseler hat zu dieser Zeit mit der Entwicklung eines Kiteskisystems, das allerdings nur mit Wasserskiern funktionierte, angefangen. Gleichzeitig erfanden die Brüder Legaignoux in Frankreich ein System namens Flysurf, das heute unter dem Namen WIPIKA-Drachen bekannt ist. Etwa zehn Jahre später wurden die so genannten Matten-Kites entdeckt, die, vor allem durch Firmen wie Flysurfer.de und Advance, sich einen Namen machten. Durch die stetige Verbesserung der Systeme wurde Kite-Surfen während den 90iger Jahren immer beliebter.

Das Kitesurfboard

Die Sportler stehen auf einem so genannten Kitesurfboard, das zwischen 120 und 165 cm lang ist und ähnlich wie ein normales Surfbrett oder auch ein Wakeboard aufgebaut ist. Für den nötigen Halt zur Steuerung des Boardes sorgen meist Fußschlaufen oder vereinzelt auch feste Bindungen. Manche Kiter verwenden auch einen so genannten Boardleash um ihr Board nach einem Sturz zu sichern. Da diese Sicherheitsverbindung aber auch sehr gefährlich sein kann, wird sie lediglich von erfahrenen Kiter benutzt.

Der Kitesurfdrachen

Die Windschirme oder auch Kitesurfdrachen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Sie werden vor allem in der Größe der Angriffsfläche und dem Winkel des Windes unterschieden. Je nach Wetterlage empfiehlt es sich mit der Größe des Schirm zu variieren. Hauptsächlich gibt es zwei verschiedene Ausführungen der Windschirme beim Kite-Surfen. Beim Tubekite-System wird der Drachen mit mehreren Luftschläuchen ausgestattet. Dadurch erhält der Drachen mehr Stabilität und der Kiter kann mit ihm direkt aus dem Wasser starten, da der Schirm nach einem Sturz nicht untergehen kann. Als Alternative hierzu gibt es noch die Matten-Kites, die wie Gleitschirme aussehen. Ihr Profil wird durch den Staudruck des Windes erzeugt und durch mehrere Öffnungen an der Vorderseite kann die Luft hereinströmen. Die Ventile verhindern das Austreten der Luft und somit ist ein Wasserstart ebenfalls möglich.