Olympisch

Olympische Sportarten zu Wasser

Wassersport war schon immer ein Bestandteil der Olympischen Spiele. Auch bei den Spielen in Peking gab es wieder spannende Wettbewerbe im und auf dem Wasser geben.

Olympisches auf dem Wasser

Seit 1900 ist das Segeln ein fester Bestandteil der Olympischen Spiele. In acht Wettbewerbe bei den Herren und sechs bei den Damen wird in verschiedenen Bootsklassen gesegelt. Von der Einhandjolle über den Flying Dutchman und Soling bis zur Tornadoklasse reichen die Wettkämpfe, die im sogenannten olympischen Dreieck ausgetragen werden. Ebenfalls seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist das Rudern olympische. In acht Bootsklassen rudern die Herren und in sechs Bootsklassen die Damen auf 14 verschiedenen Strecken. Olympische Kanu-Wettbewerbe gibt es seit 1936. Seit 1992 in Barcelona gibt es 12 Disziplinen auf einer natürlichen Wasserstrecke. Vier Wettkämpfe werden in einem Wildwasserkanal im Kanuslalom ausgetragen. Eine Trendsportart wurde 1984 olympisch, das Windsurfen. Bei einer Windstärke von mindestens 4 wird in Freestyle (Kür) und Wave (Pflicht) gesurft.

Olympisches im Wasser

Schwimmen gehört bereits seit Beginn der Neuzeitspiele 1896 zum Olympischen Wassersport. Zunächst nur für Männer, durften ab 1912 auch Damen an den Wettbewerben teilnehmen. Bei Olympischen Spielen wird von der Kurz- oder Sprintstrecke über 50 Meter bis zur Langstrecke über 5000 m geschwommen. Dazu kommen die Staffeln. Die beiden Marathonstrecken über 5 km und 25 km werden in einem offenen Gewässer absolviert. Auch das Synchronschwimmen zählt zum Wassersport. Erst seit den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles ist dieser oft spöttisch als „Wasserballett“ bezeichnete Wassersport eine olympische Disziplin, die ausschließlich von Frauen im Solo, Duett oder in der Gruppe ausgeübt wird. Das Wasserspringen wird bei Olympischen Spielen zu den Schwimmwettbewerben gezählt. Seit 1904 ist das Turmspringen bei den Herren und seit 1912 auch die Damen olympisch. Das Kunstspringen vom 3 Meter Brett wurden für Herren 1908 olympisch und für Damen erst 1920. Synchronspringen wurde bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney zum ersten Mal bewertet.